Plötzlich und unerwartet ist es da und innerhalb weniger Tage ist die Figur dahin, für die man wochenlang so hart gearbeitet hat. Das verlorene Gewicht kommt nicht nur zurück, sondern man nimmt sogar noch zu, und die Motivation zum Weiterabnehmen schwindet rapide. Kennen Sie das Gefühl? Zum Glück lässt sich der Jo-Jo-Effekt komplett vermeiden. Befolgen Sie einfach ein paar Regeln, und Sie werden nach der Diät keinen einzigen Zentimeter zunehmen.
Warum schwankt die Skala?
Der Jo-Jo-Effekt beschreibt die Gewichtsschwankungen nach jeder Gewichtsabnahme. Eine schnelle Gewichtszunahme wird meist durch die Rückkehr zu alten Gewohnheiten oder eine nicht korrekt durchgeführte Diät verursacht. Besonders betroffen sind Menschen mit starkem Übergewicht oder Adipositas. Ständige Gewichtsschwankungen können zu einem langsameren Stoffwechsel und der Entstehung von Dehnungsstreifen beitragen.
Lerne die fünf Faktoren kennen. die den Jojo-Effekt hervorrufen:
1. Ein-Zutaten-Diäten.
Protein-, Kohlenhydrat-, Kohlsuppen- oder andere Diäten, die den Verzicht auf bestimmte Lebensmittel oder Zutaten erzwingen (außer Fast Food oder Süßigkeiten), führen meist zu einem Jo-Jo-Effekt. Monodiäten ermöglichen zwar einen schnellen, aber ungesunden Gewichtsverlust. Sie führen eher zu Erschöpfung als zu tatsächlichem Gewichtsverlust. Denken Sie daran: Ihr Körper ist schlauer als solche Diäten und versucht, etwaige Mängel auszugleichen.
2. Mit dem Sport aufhören.
Nichts ist in Stein gemeißelt. Leider verlangsamt sich der Stoffwechsel, sobald man mit dem Sport aufhört, und der Körper fällt in seinen vorherigen Zustand zurück – meistens ist das ein Mangel an Bewegung. Wenn Sie wenig Zeit haben und sich nicht leisten können, fünfmal pro Woche Sport zu treiben oder ins Fitnessstudio zu gehen, wählen Sie eine andere körperliche Aktivität. Das können Schwimmen, zügiges Gehen oder Walking mit Stöcken sein. Das ideale Training für vielbeschäftigte Frauen ist Tabata: 4- bis 5-minütige intensive Workouts, die die Fettverbrennung ankurbeln.
3. Fasten statt einer vernünftigen Ernährung.
Eine eintägige, gesundheitsfördernde Entgiftungskur ist eine Sache, eine Diät aus vielen winzigen Mahlzeiten etwas ganz anderes. Der Körper wehrt sich dagegen mit allen Mitteln, beispielsweise durch Fettspeicherung oder Heißhungerattacken. Durch die drastische Reduzierung des Kalorienbedarfs auf 1200–1300 Kalorien erhält der Körper das Signal, langsamer zu machen und sich an die neue Situation anzupassen. Während dieser Zeit nimmt man zwar ab, aber der Körper wird nicht ausreichend mit Nährstoffen versorgt. Das merkt er sofort, sobald man die extreme Diät beendet.
4. Plötzliches Verlassen der Diät.
Die Anzahl der täglichen Mahlzeiten zu erhöhen ist kein Fehler, solange es in Maßen geschieht. Die Kalorienzufuhr sollte schrittweise gesteigert werden. Idealerweise sollten es nicht mehr als etwa 100–120 Kalorien pro Monat sein.
5. Die Diät wie ein Produkt mit begrenztem Verfallsdatum behandeln.
Diät Es ist keine Strafe oder Qual, die endet, sobald das Wunschgewicht erreicht ist. Das Ziel sollte nicht sein, eine bestimmte Anzahl Kilogramm zu verlieren, sondern sich im eigenen Körper wohlzufühlen. Dann werden Sie nicht sehnsüchtig die Tage bis zum Ende zählen und auf den Moment warten, zwei Tafeln Schokolade zu essen. Betrachten Sie die Diät als einen gesunden Lebensstil, der Ihnen hilft, eine schöne Figur und Gesundheit zu bewahren.