Der Tag der Immunologie am 24. April bietet eine gute Gelegenheit, sich daran zu erinnern, wie wichtig ein gesundes Immunsystem für unser Leben ist. Dank ihm können wir leben, uns entwickeln und unsere Träume verwirklichen, denn es schützt uns vor Krankheiten. Das Immunsystem ist unser Schutzschild, auch wenn es uns manchmal viele Probleme bereiten kann.
Ein vollständig entwickeltes Immunsystem ist darauf ausgelegt, Krankheitserreger zu bekämpfen. Es kann einen bestimmten Erreger, der den Körper angreift, am effektivsten neutralisieren. Es kann sich außerdem Informationen über bereits bekannte Mikroorganismen „merken“, sodass wir beim nächsten Mal schneller auf die Bedrohung reagieren können. Dieses Phänomen wird als immunologisches Gedächtnis bezeichnet. Die wichtigsten Zellen des Immunsystems reifen im Thymus, in der Milz, im Knochenmark, in den Lymphknoten und in den Mandeln. Tränenflüssigkeit und Speichel besitzen antibakterielle Eigenschaften.
Nur wenige wissen, dass auch unsere Haut und Schleimhäute wichtig für unser Immunsystem sind. Sie bilden eine wichtige Barriere, und die Haut ist sauer, was Krankheitserreger nicht mögen.
Die wichtigsten Prozesse finden jedoch im Körperinneren statt. Hier sind Lymphozyten und Phagozyten aktiv. Phagozyten umschließen Mikroorganismen, phagozytieren sie und machen sie dadurch unschädlich. B-Lymphozyten produzieren Antikörper, die im Blut zirkulieren und spezifische Bakterien oder Toxine bekämpfen. T-Lymphozyten hingegen zerstören direkt Zellen, die bereits angegriffen wurden und in denen sich der Krankheitserreger entwickelt.
Immunologische Autoaggression
Leider greift unser Immunsystem manchmal unsere eigenen gesunden Zellen an und produziert Antikörper gegen sie. Diese Autoimmunreaktion, auch als Autoimmunerkrankung oder immunvermittelte Autoimmunität bekannt, trägt zur Entstehung vieler schwerwiegender Erkrankungen bei, die als „Autoimmunerkrankungen“ bezeichnet werden und mit unterschiedlichen Symptomen einhergehen. Zu diesen Erkrankungen gehören: m.in. Hashimoto-Thyreoiditis, rheumatoide Arthritis, Morbus Bechterew, Lupus erythematodes, Psoriasis-Arthritis, Vitiligo. Wenn eine Autoimmunerkrankung die Ursache ist, beschränkt sich die Behandlung leider meist auf die Linderung der Symptome.
Allergien sind auch die Folge eines Phänomens, das als immunologische Autoimmunität bekannt ist. Allergien treten auf, wenn das Immunsystem in ansonsten neutralen Substanzen eine Bedrohung erkennt und versucht, diese zu neutralisieren.
Hashimoto-Krankheit
Eine der immunologischen Erkrankungen, die Frauen betreffen, ist Hashimoto-Krankheit, Dies ist eine chronische Schilddrüsenentzündung. Der Körper greift die Schilddrüsenzellen an, wodurch diese immer weniger Hormone produziert. Dies beeinträchtigt die Funktionen des gesamten Körpers. Warnzeichen sind: eine rasche Gewichtszunahme trotz unveränderter Ernährung und eine Verschlechterung des Haut- und Haarzustands. Diese Gewichtszunahme hängt damit zusammen, dass Schilddrüsenhormone den Stoffwechsel maßgeblich regulieren. Schilddrüsenprobleme gehen oft mit trockener und rauer Haut einher. Auch die Hashimoto-Thyreoiditis trägt zu verstärktem Haarausfall sowie zu trockenem, brüchigem und glanzlosem Haar bei.
Von Hashimoto-Krankheit Eine angemessene medikamentöse Behandlung ist wichtig, um den Schilddrüsenhormonspiegel zu normalisieren. Auch eine ausgewogene Ernährung kann helfen. Wichtig ist die Zufuhr ausreichender Mengen an mehrfach ungesättigten Fettsäuren, Antioxidantien und Wasser.
Eisen, Zink, Silizium, Magnesium und Biotin sind gut für Ihr Haar. Ein ausgeglichener Feuchtigkeitshaushalt ist entscheidend für Ihre Haut. Cremes können dabei helfen. Am besten wählen Sie feuchtigkeitsspendende Cremes, beispielsweise solche mit natürlichen Pflanzenölen oder Kollagen.
Hashimoto-freundliche Produkte
Im Sortiment der Marke Noble Health Es gibt viele Produkte, die von Menschen mit Hashimoto-Thyreoiditis bedenkenlos angewendet werden können. Präparate, die beispielsweise folgende Inhaltsstoffe enthalten: Biotin Sie pflegen durch die Erkrankung geschwächtes Haar und Haut. Diese Produkte werden von der Trichologin und Kosmetologin Violetta Tomaszewicz, M.A., für Menschen mit Hashimoto-Thyreoiditis empfohlen. Fragen zu dieser Erkrankung beantwortet sie auf ihrer Website. hashimoto.noblehealth.com.